Die CVP (Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz)
"Unser Hauptanliegen ist heute, den Zusammenhalt der Schweiz zu garantieren. Die CVP steht für eine Politik der Lösungen, eine Politik aus der Mitte, eine Politik, welche die Ausgrenzungen nach links und rechts vermeidet und unser Volk zusammenführt. Wir haben feststellen müssen, dass eine Familie zu haben heute zu einem Armutsrisiko geworden ist."
Philipp Stähelin, Parteipräsident CVP
Die Wurzeln der CVP Schweiz liegen im konservativen katholischen Milieu des 19. Jahrhunderts. Die heutige CVP wurde damals KK, katholisch-konservativ, genannt. 1891 stellten die KK den ersten nicht freisinnigen Bundesrat. 1919 bekamen sie einen zweiten Sitz in der Landesregierung. 1957 gab sich die Partei den Namen Konservativ-Christlichsoziale Volkspartei, seit 1970 führt sie ihren heutigen Namen Christlichdemokratische Volkspartei CVP.
Zwischen 1919 und 1987 lag der Wähleranteil der CVP stabil bei 20%, seit dem Ende der 80er Jahre hat die CVP stetig Wähleranteile verloren. Bei den letzten Wahlen 1999 erreichte sie mit 15,9% das schlechteste Ergebnis aller vier Bundesratsparteien. Die CVP ist im 200-köpfigen Nationalrat mit 35 und im 46-köpfigen Ständerat mit 15 Personen vertreten.
Philipp Stähelin zu den Themen, welche die Schweiz bewegen:
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