Erdbeben-Katastrophe: Schweiz hilft schnell
Nach dem schweren Erdbeben in Mittelamerika hat die Schweiz für die Opfer des Bebens, das vor allem El Salvador erschütterte, 160'000 Franken Nothilfe bereitgestellt. SRK und Caritas gaben je 100 000 Franken frei.
Die Nothilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) umfasst in erster Linie Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente. Die Nothilfe soll vor allem für die Versorgung von Verletzten und Überlebenden zum Einsatz kommen, wie DEZA-Sprecher Joachim Ahrens am Sonntag (14.01.) mitteilte.
Bei dem schweren Erdbeben in El Salvador sind nach neuen Angaben der Behörden 259 Menschen ums Leben gekommen. Zunächst war von mehr als 130 Toten und mehr als tausend Vermissten die Rede gewesen.
Dank ihres guten Netzwerks in Mittelamerika sei die DEZA eine der ersten internationalen Hilfsorganisationen, die nach dem Beben Hilfe leisten könne. Die DEZA hat neben einem Verbindungsbüro in El Salvador auch in Nicaragua und in Honduras Vertretungen. Diese sind alarmiert und verfolgen die Situation vor Ort ebenfalls weiter.
Mit einem Einsatz der Rettungskette ist derzeit nicht zu rechnen. Ahrens erklärte dies damit, dass sich die meisten Opfer unter einer Schlammlawine befänden. Dies senke die Hoffnung stark, unter Haustrümmern Überlebende zu bergen.
Auch SRK und Caritas helfen
Neben der DEZA wurden auch das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) und Caritas aktiv. Das SRK setzt für eine erste Hilfsphase 100’000 Franken ein, mit denen die Rettungsarbeiten des salvadorianischen Roten Kreuzes unterstützt werden.
Auch Caritas setze für die Nothilfe in den zentralamerikanischen Ländern Nothilfe in Höhe von 100 000 Franken ein, teilte das SRK weiter mit. An der Finanzierung dieser Nothilfe beteilige sich auch die Glückskette.
Spenden können auf folgende Konten erfolgen: SRK (30-4200-3), Schweizerisches Arbeiterhilfswerk (80-188-1), Caritas Schweiz (60-7000-4), Heks (80-1115-1) und das Gemeinschaftskonto der Glückskette (10-15000-6)
swissinfo und Agenturen
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