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Schweiz beteiligt sich am Wissenschaftskolleg zu Berlin

Die Schweiz wird sich am Wissenschaftskolleg zu Berlin beteiligen. Sie bekommt künftig einen Sitz im Stiftungsrat und leistet einen "namhaften, sich steigernden Beitrag" zum Budget dieser Einrichtung.

Nach Angaben des Wissenschaftskollegs vom Mittwoch (15.11.) ist dies «die erste Etappe eines ehrgeizigen Projekts». Ziel sei eine «Europäisierung» des Kollegs. Man hoffe, dass andere Länder wie Frankreich und Schweden dem Beispiel der Schweiz folgten .

Nach Angaben der Schweizer Botschaft wird die Vereinbarung mit dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) über die Beteiligung am 12. Dezember unterschrieben. Gemeinsam solle die Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung auf einem hohen Niveau gefördert werden. So solle unter Einbeziehung von geeigneten schweizerischen Institutionen ein europäisches Netzwerk von «Institutes for Advanced Studies» geschaffen werden.

Das Wissenschaftskolleg zu Berlin wurde 1980 als private Institution gegründet. Mitglieder sind die Präsidenten oder Leiter der grossen deutschen Forschungs-Organisationen, die Stiftung Preussischer Kulturbesitz und die Berliner Universitäten. Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates ist zurzeit ETH-Präsident Olaf Kübler.

Träger des Kollegs ist die gemeinnützige deutsche Ernst Reuter- Stiftung. Zur Finanzierung tragen vor allem die deutsche Bundesregierung und das Bundesland Berlin bei.

Das Wissenschaftskolleg lädt für jeweils ein Jahr bis zu 40 Wissenschaftler und Persönlichkeiten des geistigen Lebens sowie wissenschaftlichen Nachwuchs zu Forschungs-Aufenthalten ein. Damit sollen nach Angaben des Kollegs «Gelehrten unterschiedlicher disziplinärer Herkunft und vielfältiger intellektueller Orientierung Kontakt- und Kooperations-Chancen» geboten werden.

swissinfo und Agenturen

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