Verkehrsprotokoll unterzeichnet
In Luzern wurde das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention unterzeichnet. Dieses soll eine nachhaltige Verkehrsentwicklung in den Alpen garantieren.
Die Umweltminister der Alpenländer haben in Luzern am Dienstag (31.10.) das Verkehrsprotokoll zur Alpenkonvention unterzeichnet. Für die Schweiz setzte Bundesrat Leuenberger die Unterschrift unter das Regelwerk, das eine nachhaltige Verkehrspolitik im Alpenraum bewirken soll.
Die Unterzeichnerstaaten verzichten damit auf den Bau neuer alpenquerender Strassen. Neue Strassen-Projekte sind nur noch möglich, wenn sie bestimmten Kriterien der Nachhaltigkeit genügen.
An der Alpenkonvention beteiligt sind neben der Schweiz Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Monaco, Österreich, Slowenien und die EU. Die Verkehrsminister treffen sich alle zwei Jahre.
Die Schweiz hat noch bis Ende Jahr den Vorsitz der Alpenkonvention. Bevor das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention aber in Kraft tritt, muss es noch vom Schweizerischen Parlament ratifiziert werden.
swissinfo und Agenturen
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