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UBS räumt Fehler ein

Die Schweizer Grossbank UBS gesteht, im Zusammenhang mit der Finanzkrise Fehler gemacht zu haben. Dennoch hält die Bank daran fest, nicht gegen Verantwortliche zu klagen. Mit einem Bericht zur Aufarbeitung der Krise will das Institut "einen Schlussstrich ziehen".

Den Bericht hatten Ende Mai die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Parlaments gefordert. Sie verlangte, dass die Grossbank die bankinternen Vorgänge unabhängig aufarbeiten lässt.

Am Donnerstag legte die UBS das 76-seitige Papier vor. «Was geschehen ist, hätte nicht geschehen dürfen», wird Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger in einer Mitteilung zitiert. Die neue Führung habe die Lehren aus der Vergangenheit gezogen und konzentriere sich nun auf die Zukunft.

Als Ursachen für die Verluste während der Krise nennt die Grossbank beispielsweise die Wachstumsstrategie im Investmentbanking: Die Konzentration sei zu stark auf der Umsatzsteigerung gelegen, ohne dass die Risiken berücksichtigt worden seien.

Die Risiken seien zudem falsch eingeschätzt worden, indem beispielsweise statistische Modelle oder Einschätzungen von Ratingagenturen nicht hinterfragt worden seien.

Den Verzicht auf Klagen gegen Verantwortliche begründet die UBS mit dem ungewissen Erfolg, den hohen Kosten, der negativen Publizität sowie der Auswirkung auf hängige Prozesse. Ein Verfahren gegen Verantwortliche würde die Position der UBS in anderen Prozessen schwächen.

In der Finanzkrise musste der Staat die UBS mit einem milliardenschweren Rettungspaket vor dem Zusammenbruch bewahren.

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