The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Bronze für Hoffmann im Super G

Ambrosi Hoffmann auf dem Weg zur Bronze-Medaille. Keystone

Nach der Bronze-Medaille von Bruno Kernen in der Abfahrt, hat Ambrosi Hoffmann Bronze im Super G und damit die 7. Schweizer Medaille gewonnen.

Gewonnen hat das Rennen der Norweger Kjetil Andre Aamodt. Zweiter wurde der Österreicher Hermann Maier, der als Topfavorit gestartet war.

In der Abfahrt hatte er mit Rang 17 zu den Verlierern gezählt. Doch im Super-G, seiner gegenwärtig stärksten Disziplin, schlug der Davoser Ambrosi Hoffmann zu und gewann in der jüngsten alpinen Einzeldisziplin als zweiter Schweizer nach Didier Cuches Silber 1998 in Nagano eine Olympia-Medaille.

Entschädigung für WM

Hoffmann war schon im Weltcup in diesem Winter der beste Schweizer Super-G-Fahrer gewesen und hatte auch für den einzigen Podestplatz gesorgt. In Val Gardena war er als Dritter erstmals in seiner Karriere unter die ersten drei gefahren.

Die Bronzemedaille darf der bald 29-Jährige auch als Entschädigung für die WM 2003 sehen. In St. Moritz war er im Super-G Vierter geworden und hatte die Silbermedaille um nur vier Hundertstel verpasst.

Das Phänomen Aamodt

Die Resultate der andern Schweizer: Didier Cuche landete auf dem 12. Rang. Didier Defago wurde 16. und Bruno Kernen 18. Der Liechtensteiner Marco Büchel, der zum Kreis der Favoriten zählte, fuhr auf den 6. Rang.

Der Sieger der Gold-Medaille. Kjetil André Aamodt bleibt ein Phänomen. Der bereits 34-jährige Norweger sicherte sich mit dem insgesamt vierten Olympiasieg seine 20. Medaille bei Grossanlässen.

Sonne erst am Nachmittag

Das Rennen in Sestriere wurde ursprünglich am Morgen gestartet. Nach 17 Fahrern hatte Renndirektor Günter Hujara die Unterbrechung angeordnet, da die Athleten keine ausreichende Sicht mehr hatten.

Am Nachmittag schien dann wie erhofft die Sonne, so dass alle Athleten bei regulären Bedingungen antreten konnten.

swissinfo und Agenturen

Gold: Kjetil Andre Aamodt (Norwegen) 1:30,65 Min.
Silber: Hermann Maier (Österreich) 1:30,78
Bronze: Ambrosi Hoffmann (Schweiz) 1:30,98

Ambrosi Hoffmann wurde am 22. März in Davos (Kanton Graubünden) geboren.

1995 und 1996 war er Schweizer Junioren-Abfahrtsmeister.

1996 bestritt er sein erstes Weltcup-Rennen.

Nach wenig erfolgreichen Rennen, kehrte er 2001 in den Weltcup zurück.

Hoffmann kam in den vergangenen Jahren in der Abfahrt und im Super G mehrmals unter die ersten zehn.

Mit seinem vierten Platz im Super G von Lake Louise (USA) und seinem vierten Platz im italienischen Val Gardena qualifizierte er sich für die olympischen Spiele.

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft