Eishockey: Schweizer Nationalteam gegen Team Kanada
Nachdem die Eishockey-Meisterschaft schon etliche Runden alt ist, beginnt auch für das Schweizer Nationalteam die Saison. Erster Gegner ist Kanada im Zürcher Hallenstadion. Auch beginnt die vierte "Spielzeit" unter Coach Ralph Krueger.
Gleich der erste Heimauftritt der Nationalmannschaft verspricht so etwas wie ein Highlight zu werden. Das Team Canada, das in den vergangenen Jahren von Turnier zu Turnier tingelte und nur selten Klasse besass, wurde von Kanadas Verband auf diese Saison hin abgeschafft.
Neu rekrutieren die Kanadier ihre Mannschaften aus Europa-Söldnern. Für die Partie in Zürich wurden vor allem Kanadier der Nationalliga-Klubs berücksichtigt. Ausserdem figurieren mit Greg Parks und Chris Lindberg Akteure im Team, die momentan arbeitslos sind und sich mit Leistung für ein Europa-Engagement empfehlen wollen.
Röthelis Comeback
Der Schweizer Coach Ralph Krueger, der nun im vierten Jahr für die Schweiz an der Bande steht, lässt im ersten Zusammenzug der Saison keine Experimente zu. Im Schweizer Kader befinden sich bloss drei Spieler ohne WM-Erfahrung in den letzten drei Jahren.
Einer davon ist André Rötheli (Zug), der Nationalmannschafts-Captain von 1997, der seither nie mehr ein Aufgebot erhalten hat. Neulinge sind Marc Reichert (SC Bern) und Goran Bezina (Fribourg-Gottéron), der den verletzten Patrick Sutter ersetzt.
Im Tor stehen für je zwei Spiele wie an der WM in Russland Martin Gerber (Langnau) und Reto Pavoni (Kloten). Je sieben Verteidiger und Stürmer waren an der letzten WM ebenfalls mit von der Partie. Vom WM-Team fehlen nebst den verletzten Sutter und Demuth die Amerika-Söldner Riesen, Reto von Arx und Thomas Ziegler.
Stattdessen kehren Martin Plüss, Mattia Baldi und Adrian Wichser in die Equipe
zurück. Gerade für diese Spieler sind die kommenden Partien (ab Freitag spielt die Schweiz auch im Deutschland-Cup) eminent wichtig.
Krueger erwartet sattelfeste Abwehr
Krueger erwartet bereits im ersten Spiel der Saison ein positives Ergebnis. Besonders von der Abwehr erwartet Krueger, dass sie heute Abend um 20.00 Uhr im Zürcher Hallenstadion schnell zu ihrem Spiel findet.
swissinfo und Agenturen
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