EM-Gold für Rigamonti
Nur zwei Tage nach dem enttäuschenden Abschneiden über 800 m Crawl hat sich Flavia Rigamonti in Eindhoven eindrücklich zurückgemeldet. Die 26-jährige Tessinerin triumphierte über 1500 m und holte sich in hervorragenden 15:58,54 ihr zweites Langbahn-EM-Gold.
An den seit 1926 ausgetragenen Europameisterschaften im 50-m-Becken hat ausser Rigamonti noch nie ein anderer Schweizer Schwimmer einen Titel gewonnen. Rigamontis erster Triumph — über 800 m in Helsinki – ist bereits acht Jahre her.
Auch insgesamt gabs bei 29 EM-Austragungen nur gerade neunmal Edelmetall für die Schweiz, zuletzt am Freitag durch Rücken-Sprinter Flori Lang.
«Nach dem 800er-Rennen wusste ich, dass es schwierig wird. Ich habe die zwei Tage wirklich gebraucht, um mich zu erholen. Allerdings kann ich jetzt auch sagen, dass ich mich für Eindhoven nicht speziell in Bestform gebracht habe», so Rigamonti.
Gleichwohl schwamm sie in ihrem wohl letzten 1500-m-Rennen nur 3,16 Sekunden langsamer als bei ihrer kontinentalen Bestleistung vor einem Jahr in Melbourne.
Mit Swann Oberson bot auch die zweite Schweizerin im 1500-m-Final eine glänzende Leistung. Die 21-jährige Genferin wurde Fünfte.
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