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Erster Weltcup-Sieg im 180. Anlauf

Einen Tag nach seinem 33. Geburtstag errang der Glarner Tobias Grünenfelder den ersten Weltcupsieg in seiner Karriere. In 14 Weltcup-Wintern kam er nie über dritte Plätze hinaus. Nun hat es dem Schweizer in seinem 180. Weltcup-Rennen doch zum ersten Sieg gereicht.

Für das Schweizer Team wurde es gleich ein doppelter Triumph: Grünenfelder siegte 7 Hundertstel vor Carlo Janka und 0,27 Sekunden vor dem Österreicher Mario Scheiber.

Bereits in der Abfahrt vom Vortag hatten die Schweizer eine starke Mannschaftsleistung erbracht, doch im Super-G holten sie sich auch noch die Spitzenpositionen.

Erstmals seit knapp 19 Jahren wurden in einem Super-G die Ränge 1 und 2 von zwei Schweizern belegt. Letztmals gab es dies im März 1992 in Morioka, wo Paul Accola vor Us Kälin gesiegt hatte.

Und nicht nur das: Didier Cuche (5.), Silvan Zurbriggen (9. mit Nummer 31) und Patrick Küng (10.) schafften es neben Grünenfelder und Janka ebenfalls in die Top 10 und sorgten für einen glanzvollen Schweizer Mannschafts-Erfolg, wie es ihn im Super-G in der über sechsjährigen Ära von Cheftrainer Martin Rufener noch nie gegeben hat.

Mit Startnummer 8 hatte Tobias Grünenfelder seine Marke vorgelegt, die schliesslich von niemandem mehr unterboten wurde. «Bei Janka und auch bei Zurbriggen kam ich nochmals ins Zittern», gestand Grünenfelder, «danach war ich mir sicher, dass es endlich einmal reichen würde.»

Viermal in seiner Karriere stand Grünenfelder bereits auf dem Podium, immer als Dritter. Zunächst gelang ihm dies in Garmisch (2003 und 2004) im Super-G.

Doch am nächsten dran am Sieg war er im Dezember 2005 in der Abfahrt von Bormio, wo er bei der letzten Zwischenzeit mit riesigem Vorsprung vorne lag, dann aber kurz vor dem Ziel zu Fall kam. Er stürzte über die Ziellinie und wurde trotzdem noch Dritter.

Und Dritter war er schliesslich auch letzten Winter im Super-G von Kvitfjell.

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