Kaukasus: Noch viel Arbeit für IKRK
Vertriebene kehren von Wladikawkas nach Südossetien zurück, wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) feststellte. Aus Sicherheitsgründen hat die Organisation noch keinen Zugang zu Südossetien.
IKRK-Präsident Jakob Kellenberger besuchte am Montag in Wladikawkas, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Nordossetien, ein Zentrum für Vertriebene, wie IKRK-Sprecherin Anna Nelson in Genf sagte.
Das IKRK erhielt vergangene Woche von den russischen, georgischen und südossetischen Behörden die Erlaubnis, in Südossetien Hilfe zu leisten. Da die Sicherheit nicht gewährleistet ist, konnte sich die Organisation jedoch noch nicht dorthin begeben.
Kellenberger hatte bereits am Sonntag in Georgiens Hauptstadt Tiflis ein Vertriebenenzentrum besucht. Ein geplantes Treffen mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili fiel aus zeitlichen Gründen aus. Am Dienstag will Kellenberger nach Moskau weiterreisen, wo er sich mit russischen Behörden treffen will.
Das IKRK hat seit einer Woche 430 Tonnen Hilfsgüter nach Tiflis gebracht. Damit können 40’000 Menschen während eines Monats unterstützt werden.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch