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Prozess gegen fünf Banker

Vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona hat der Geldwäscherei-Prozess gegen fünf Kader einer ehemaligen Genfer Privatbank begonnen. Sie sollen rund 45 Mio. Dollar für einen Ring von brasilianischen Steuerbeamten gewaschen haben.

Der Fall flog im Juli 2002 auf, nachdem die Discount Bank & Trust Cie (DBTC) von der Genfer Union Bancaire Privée (UBP) übernommen worden war. Die neue Eigentümerin wurde auf die heiklen Konten bei der Zürcher Filiale der DBTC aufmerksam, liess die Gelder in der Höhe von 44,8 Millionen Dollar sperren und erstattete Strafanzeige an die Bundesanwaltschaft (BA).

Gegen den damaligen Direktor der Zürcher Filiale der DBTC und den Verantwortlichen für das Südamerika-Geschäft des Instituts fordert der Staatsanwalt eine Verurteilung wegen gewerbsmässiger Geldwäscherei, Für die übrigen drei Beschuldigten lautet die Anklage auf einfache Geldwäscherei.

Die Angeklagten hätten es zugelassen, dass Gelder korrupter brasilianischer Steuerbeamter, deren deliktische Herkunft sie hätten kennen oder annehmen müssen, über den Finanzplatz Schweiz gewaschen worden seien. Die Beamten wurden in Brasilien bereits zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt.

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Bundesstrafgericht

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Das Bundesstrafgericht ist eines von zwei erstinstanzlichen Bundesgerichten (das andere ist das Bundesverwaltungsgericht), die im Rahmen der Reform des Schweizerischen Rechtssystems errichtet wurden, um die immer grösser werdende Arbeitsbelastung des Bundesgerichts in Lausanne zu vermindern. Dieses Gericht hat seine Arbeit 2004 in Bellinzona aufgenommen. Es ist zuständig für jene Strafsachen, die in die Gerichtsbarkeit des…

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