Roger Federer gewinnt Masters Cup
Roger Federer hat seinem unglaublichen Jahr eine weitere Krone aufgesetzt. Er gewann den Masters-Final gegen Lleyton Hewitt mit 6:3, 6:2.
Wegen Regen musste der Final auf zwei Sätze reduziert werden.
Trotz des klaren Skores wurden Federer und seine Fans auf eine harte Geduldsprobe gestellt, ehe sich der 23-Jährige auch über den letzten grossen Titel des Jahres freuen durfte.
Dies aber nur wegen dem Regen: Zuerst begann die Partie mit rund dreistündiger Verspätung, danach mussten die Spieler beim Stande von 5:2 für Federer erneut für 75 Minuten in die Garderobe.
Verschobene Kräfteverhältnisse
Zu Beginn des zweiten Satzes verpasste Federer gleich drei Breakchancen, aufgeschoben war aber nur aufgehoben. Obwohl Hewitt, der mit einem Sieg das Jahr noch vor Andy Roddick als Nummer 2 hätte beenden können, besser aufkam, blieb Federer souverän und schaffte zwei weitere Breaks, während dem er selber bei eigenem Aufschlag absolut ungefährdet blieb.
In der Serie zwischen dem Australier und dem Schweizer haben sich die Kräfteverhältnisse in diesem Jahr grundlegend verändert. Ende 2003 führte Hewitt im Head-to-Head noch 7:2 und war damit der Angstgegner Nummer 1 des Schweizers.
17 Partien in Serie gewonnen
In diesem Jahr ist es umgekehrt: Federer hat alle sechs Direktduelle gewonnen und nach Niederlagen in Melbourne, Wimbledon, beim US Open und zweimal in Houston dürfte Hewitt mit der aktuellen Nummer 1 vor allem Alpträume verbinden.
Federer hat ohne Coach ein Jahr hinter sich, das jegliche Grenzen der Vorstellungskraft sprengt. Er gewann elf Titel, darunter drei Grand Slams und drei Masters-Series sowie jetzt die WM.
Als erster Spieler seit Mats Wilander 1988 gewann er drei Major-Turniere in einem Jahr. Zudem hat er nun unglaubliche 23 Top-ten-Spieler in Serie bezwungen und schon wieder 17 Partien in Serie gewonnen.
Eine mindestens so grosse Leistung ist, dass Federer die letzten13 Finals alle gewonnen hat. Damit hat er nun sogar Björn Borg und John McEnroe überholt, die jeweils 12 Endspiele in Serie für sich entschieden hatten.
swissinfo und Agenturen
Mit seinem Sieg in Houston hat Roger Federer 13 Finals in Serie gewonnen.
Damit hat er nun sogar Björn Borg und John McEnroe überholt, die jeweils 12 Endspiele für sich in Serie entschieden hatten.
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