Schweiz hilft Burma
Die Schweiz bietet Burma Hilfe an, nachdem am Wochenende der Wirbelsturm "Nargis" das Land verwüstet hat. Laut Behörden forderte die Katastrophe mindestens 15'000 Menschenleben.
Die Junta, die ihr Land abschottet und abgesehen von Touristen nur wenigen Ausländern die Einreise erlaubt, hat inzwischen UNO-Hilfe akzeptiert.
Die Schweiz will zunächst vier Experten entsenden, um die Bedürfnisse zu klären, wie der Delegierte für humanitäre Hilfe, Toni Frisch, sagte.
Um sich ein klareres Bild zu machen, schicke die Schweiz einen Vertreter der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) so rasch wie möglich nach Burma und dort in die betroffenen Regionen.
Es muss mit einem Zuwachs der Totenzahlen gerechnet werden: 30’000 Menschen werden vermisst, Hunderttausende sind obdachlos.
Der Zyklon hat am Freitagabend mit einer mehr als drei Meter hohen Flutwelle vor allem das Delta des Irawadi-Flusses überschwemmt.
2007 ist es im Burma, einem der ärmsten Länder der Welt, zu Protesten gekommen, die durch die Junta blutig niedergeschlagen wurden.
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