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Alstom muss Cisalpino entschädigen

Das Warten auf die neuen Cisalpino-Züge hat bald ein Ende: Sie sollen noch im Juli fahrplanmässig auf der Strecke Genf-Mailand verkehren. Die verspätete Lieferung der Züge kostet den Hersteller Alstom rund 90 Millionen Franken Geldstrafe.

Auf diese Summe beziffert Cisalpino-Chef Alain Barbey in einem Interview mit der NZZ am Sonntag die Konventionalstrafe, die Cisalpino zugute steht. Dies sei im Vertrag so geregelt für den Fall, dass der Hersteller Fristen verpasst. «Dazu kommen gegen 15 Millionen Franken, die wir im letzten halben Jahr für das Zumieten von Ersatzzügen aufwenden mussten.»

Der Zug scheine zuverlässig zu sein, sagte auch SBB-Chef Andreas Meyer in einem Interview mit der SonntagsZeitung. Vorerst kommen drei der neuen Kompositionen ETR-610 zum Einsatz. «Im Herbst müssen wir entscheiden, in welchem Umfang der neue Zug auf den Fahrplanwechsel im Dezember hin eingesetzt werden kann.»

Während für die Strecke Genf-Mailand die Bewilligungen für den kommerziellen Vorbetrieb vorliegen, verumöglichen technische Probleme dagegen den Einsatz auf der Gotthard-Linie. «Auf der kurvenreichen Gotthardstrecke erfüllen die Züge noch nicht alle Anforderungen», sagte Barbey weiter.

swissinfo.ch und Agenturen

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