Deutlich bessere Arbeitsmarktlage
Nach einer langen Schwächephase legte die Beschäftigung in den letzten fünf Jahren deutlich zu. Im Juli 2008 betrug die Arbeitslosenquote noch 2,3%.
Gemäss Haushaltsbefragungen stieg die Zahl der Beschäftigten von Juni 2002 bis Juni 2007 um 229’000 Personen, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Publikation des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht.
Befragungen bei Betrieben des sekundären und tertiären Sektors ergaben ihrerseits eine Zunahme von 169’000 Beschäftigten (+4,6%).
Infolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 sank die Wirtschaftsleistung bis zur ersten Hälfte des Jahres 2003 merklich. Die Erwerbslosenquote stieg von 2,9% (Juni 2002) auf 4,1% (Juni 2003).
Bis Juni 2005 nahm die Zuwanderung aus dem Ausland zu, was zu einer zusätzlichen Erhöhung der Erwerbslosenquote auf 4,4% führte.
Erst ab dem 2. Quartal 2005 erfasste die Aufhellung der Konjunktur auch den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg bis Juni 2005 um 4,9%.
Im Juni 2007 betrug die Erwerbslosenquote noch 3,6%, im Juli 2008 sank sie gar auf 2,3%.
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