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Schwieriges Geschäftsjahr für Richemont

Der Luxusgüter-Konzern Richemont hat im April 2009, dem ersten Monat des laufenden Geschäftsjahres, einen Umsatzrückgang von 19% im Vergleich zum April 2008 hinnehmen müssen. Der Reingewinn sank im Geschäftsjahr 2008/09 im Vorjahresvergleich um 31%.

Der signifikante Rückgang sei angesichts der starken Vorjahreszahlen und der aktuellen Lage der Weltwirtschaft nicht unerwartet, schreibt Richemont in der Mitteilung vom Donnerstag in Genf.

Es gebe derzeit sehr wenige ermutigende Zeichen im globalen ökonomischen Bild. Der US-Markt sei sehr schwach, in Japan sei dies bereits seit einiger Zeit so. In den meisten europäischen Märkten bleibe das Geschäft unruhig und zögerlich. Einzig die Region Asien- Pazifik und der Nahe Osten würden weiterhin “einige positive Umsatztrends” vermelden.

Wie Richemont weiter mitteilte, tritt Konzernchef Norbert Platt auf eigenen Wunsch hin per Ende Jahr zurück. Während der fünfjährigen Amtszeit von Platt sei der Umsatz der Gruppe auf einen Rekordstand gestiegen. Richemont werde in der Zwischenzeit nach einem Nachfolger suchen, erklärte Verwaltungsratspräsident Johan Rupert. Platt trete altershalber zurück.

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