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UBS immer mehr unter Druck

Während die Kurse der in Schieflage geratenen Schweizer Grossbank immer tiefer tauchen, findet in Bern die Einsetzung einer Task Force in der UBS-Steueraffäre immer breitere Zustimmung.

Die UBS-Aktie kann ihre Talfahrt nicht bremsen. Ihr Wert tauchte an der Schweizer Börse unter die Zehn-Franken-Marke. Bei Handelsschluss wurde sie mit 9,85 Franken bewertet (-1,5% gegenüber dem Vortag).

Damit ist die Bank an der Börse weniger als 30 Mrd. Fr. wert – etwa gleich viel wie Konkurrentin Credit Suisse.

Unterdessen reichte ein Anwalt Strafanzeige gegen die UBS und die Finanzmarktaufsicht (Finma) ein.

Das Bundesverwaltungsgericht meldet weitere Gesuche um eine superprovisorische Verfügung, die ein vorübergehendes Verbot der Übergabe von UBS-Kundendaten an die US-Behörden verlangen.

Bei einem Besuch von Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf in Washington nächste Woche soll auch der «Themenkomplex UBS» besprochen werden.

Swissmem-Präsident Johann Schneider-Ammann fordert unterdessen harte Konsequenzen. Wer Betrug ermögliche, toleriere oder um Betrug gewusst habe, müsse die Verantwortung übernehmen und gehöre ersetzt oder gar bestraft, sagte er im Schweizer Radio.

Und für Christian Levrat, Präsident der Sozialdemokratischen Partei (SP), gehört die Spitze der UBS «hinter Gitter».

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