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Führungsschwäche ja, Rücktritt nein

Verteidigungsminister Samuel Schmid hat momentan auch in der Bevölkerung einen schweren Stand. In einer Umfrage von SonntagsBlick, Le Matin und Il Caffè hält ihn eine Mehrheit für führungsschwach. Trotzdem soll er bleiben.

Dieser Inhalt wurde am 27. Juli 2008 - 10:57 publiziert

Einen Rücktritt des über die Affäre Nef gestolperten Bundesrates verlangen laut Umfrage nur 23%. 49% der insgesamt gut 600 Befragten aus allen Teilen der Schweiz halten Schmid für sehr oder eher schon glaubwürdig, 46% für gar nicht oder eher nicht glaubwürdig.

64% befinden, die Trennung von Armeechef Nef von seiner Ex-Partnerin sei Privatsache. Nur ein Drittel ist der Meinung, dies sei von öffentlichem Interesse.

Die Umfrage setzt sich auch mit einem möglichen Rücktritt des Verteidigungsministers auseinander. 17% der Befragten wollen, dass der im vergangenen Dezember abgewählte SVP-Bundesrat Christoph Blocher sein Nachfolger wird.

Rund ein Drittel findet, die Schweizerische Volkspartei habe Anrecht auf den Sitz von Samuel Schmid. Je 12% sind der Meinung, dass ein Mitglied der neuen Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) oder ein Grüner die Nachfolge antritt.

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