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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Der Bundesrat verzichtet vorläufig darauf, die Zertifikats-Pflicht auszuweiten. Derweil erschweren Länder aufgrund der hohen Fallzahlen vermehrt die Einreise aus der Schweiz.

Beste Grüsse aus dem Homeoffice

Keystone / Anthony Anex

Der Bundesrat verzichtet vorerst auf eine Ausweitung des Covid-Zertifikats, behält sich aber vor, zu reagieren, falls sich die Situation in den Spitälern verschlimmert.

Da sich die Dynamik der Pandemie in der Schweiz in den letzten Tagen etwas abgeschwächt hat, hat der Bundesrat an der heutigen Sitzung (noch) keinen Entscheid zur Ausweitung der Zertifikats-Pflicht gefällt. Die Zahl der Spitaleinweisungen ist zwar hoch, hat in der letzten Woche aber nicht mehr zugenommen.

Die Kantone und Sozialpartner unterstützen eine allfällige Ausweitung, um eine Überlastung der Spitäler zu verhindern. Das gibt dem Bundesrat die Freiheit, zu reagieren, sobald sich die Situation wieder verschlechtern sollte.

Einen Entscheid gefällt hat der Bundesrat dagegen bei der Unterstützung des Schweizer Tourismus: Insgesamt 60 Millionen Franken zusätzliche Hilfe sprach das Gremium gut. «Wir konzentrieren uns auf den Städte- und Geschäftstourismus«, so Bundespräsident Guy Parmelin. In den Städten seien die Tourismuszahlen besonders stark eingebrochen.

Keystone / Robert Ghement

Apropos Tourismus: Hochrisikoland Schweiz? Während der Bundesrat mit neuen Corona-Massnahmen zuwartet, schränken immer mehr Länder die Einreise aus der Schweiz ein.

Die hohen Covid-Fallzahlen in der Schweiz sind den Gesundheitsbehörden im Ausland nicht entgangen. Das hat Konsequenzen für Personen aus der Schweiz, die ins Ausland reisen wollen.

Tschechien, Norwegen, Litauen oder Rumänien etwa haben die Schweiz in den vergangenen Wochen auf ihre Risikoliste gesetzt. Häufig einher geht das mit Quarantänepflichten bei der Einreise.

Im Vergleich zur Situation vor einem Jahr können aus der Schweiz deutlich mehr Länder angesteuert werden – vorausgesetzt, man ist geimpft. Die Herbstferien im Ausland plant man wohl besser eher kurzfristig und mit Option auf Rückerstattung.

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Gastgeber/Gastgeberin Emilie Ridard

Planen Sie eine Rückkehr in die Schweiz? Weshalb?

Jährlich kehren über 20’000 Schweizer aus dem Ausland in die Schweiz zurück. Manche, weil sie müssen, andere, weil sie wollen. Wie ist es bei Ihnen? Zum Artikel Nach den Stürmen des Lebens zurück in die Ruhe der Schweiz Zum Artikel Schlechte Zeiten, um auf der Insel Fuss zu fassen Zum Artikel Rückkehr, weil in der Schweiz die…

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© Keystone / Ennio Leanza

Ein frauenfeindliches Transparent beim Fussballderby Winterthur gegen Schaffhausen sorgte 2019 für Aufregung bis in hohe Kreise der Politik. Gestern wurden die jungen Männer freigesprochen.

«Winti Fraue figgä und verhaue» stand auf dem Banner, das die Schaffhausen-Fans 2019 bei einem Match gegen den FC Winterthur in der Hand hielten. Damit zogen die jungen Männer den Zorn von höchster Stelle auf sich: Die Zürcher Justizministerin sah im Transparent einen klaren Aufruf zur Gewalt gegen Frauen.

Die Staatsanwaltschaft sah das ähnlich und klagte wegen öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen oder Gewalttätigkeit. Um an der Verhandlung persönlich teilzunehmen, war der Fall dem Staatsanwalt dann wohl doch zu schwach.

Gestern wurde die Gruppe freigesprochen. Zwar sei der Spruch moralisch nicht tolerierbar, aber: «Keiner wäre auf die Idee gekommen, tatsächlich Gewalt gegen Frauen anzuwenden«, so der Richter.

Keystone / Georgios Kefalas

Kaum ein Thema lässt in der Stadt Basel derart die Wogen hochgehen wie Roma-Bettler:innen. Das online Magazin Bajour hat sich nun gefragt: Wie nehmen eigentlich sie die Stadt wahr?

Im Juni 2020 fiel in Basel das Bettelverbot. Die Folge: Zahlreiche Roma-Familien kamen, um ihrer Arbeit nachzugehen. Politik und Bevölkerung waren überfordert mit der plötzlich sichtbaren Armut und es war schnell klar: Die Bettler:innen müssen wieder weg!

Ab heute tritt nun ein neues Bettelverbot in Kraft. Das nahm das Basler online Magazin Bajour zum Anlass, bei den Roma ihre Meinung zur Stadt einzuholen, denn: «Es gibt wohl wenig Geschäftsreisende, welche die Kulturmetropole Basel so gut kennengelernt haben wie die Roma.»

In bester TripAdvisor-Manier durften die befragten Sternchen in verschiedenen Kategorien verteilen. Das Urteil? «In Sachen Sauberkeit ist Basel top, bei der Mentalität der Einheimischen und dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Dienstreisenden gibt’s Luft nach oben», fasst der Artikel zusammen.

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