Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Präzis wie eine Schweizer Uhr: Das die weltweite Redewendung, wenn etwas perfekt funktioniert. Was aber, wenn die Schweizer Uhr aus rezykliertem Metall gefertigt ist? Sie ist vielleicht die Uhr der Zukunft. Es gibt sie schon.
Beste Grüsse aus Bern und bleiben Sie gesund
Die Uhr aus der Abfalltonne? Sie rümpfen die Nase? Völlig zu Unrecht.
Wo gefräst wird, fallen Späne. Das gilt auch in der Uhrenindustrie, diesem traditionellen Sektor der Schweizer Metallverarbeitung und der Schweizer Wirtschaft.
Aber es gibt auch anderen Ausschuss: Teile mit Mängeln oder ganze und glänzende Uhren, die in der Vitrine liegen blieben.
Solcher «Abfall» wandert containerweise nach China, wo er zu minderwertigen Stahlbarren eingeschmolzen wird.
Nun dreht der Wind und der Abfall wird zu Gold. Zumindest bei Precycling, einer Firma im Berner Jura. Aus den Spänen, die dort lagern, werden hochwertige Schweizer Uhren. So die Circular 1. Sie steht nicht nur für Präzision, Zuverlässigkeit und Eleganz. Sondern auch für Nachhaltigkeit, da Teil eines regionalen Kreislaufs.
- Wie dieser funktioniert, beschreiben Samuel Jaberg und Céline Stegmüller in ihrer swissinfo.ch-Reportage «Die Schweizer Uhr kommt aufs Recycling»
- Die unendliche Lebensdauer von Uhren – das Video dazu von Céline Stegmüller.
- Wie ich in einem Tag eine Schweizer Uhr zusammenbaute – mein Kollege Sam Jaberg wurde für einen Tag lang Uhrmacher.
- Der Uhrmachermeister aus dem hohen Norden – Sam und Céline porträtieren einen finnischen Uhrenkünstler in Neuenburg, dem Urkanton der Uhrmacherkunst.
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Frauen haben es satt, unsichtbar in der vierten oder fünften Reihe zu wirken. Jetzt starten sie eine feministische Friedensinitiative.
Gestern war der Internationale Tag des Friedens. An einer digitalen Konferenz, die Schweizer Aktivistinnen organisierten, stellten Frauen aus mehreren Ländern der bisherigen, «männlich geprägten Friedensdefinition» ihr Verständnis von Frieden vor.
Dieses ist viel umfassender. Denn im Zentrum steht die Care-Arbeit. Also Kinderbetreuung, Pflege älterer Menschen, familiäre Unterstützung, häusliche Pflege und freundschaftliche Hilfen.
«Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg», sagte die Liberianerin Leymah Gbowee, die Friedens-Nobelpreisträgerin 2011, an der Konferenz. Frieden herrsche erst, wenn alle Bedingungen für ein würdiges Leben erfüllt seien.
- Meine Kollegin Sibilla Bondolfi verfolgte die Online-Konferenz und schrieb darüber den Bericht Was Frieden mit Care-Arbeit zu tun hat.
- Die USA, die Schweiz und der Nahe Osten – Kollegin Geraldine Wong Sak Hoi über die Schweiz als mögliche Friedensvermittlerin im Israel-/Palästina-Konflikt.
- Wie die Schweiz in Kolumbien den Frieden förderte – Bericht von Marcela Águila Rubín von 2016.
Einmal pro Jahr darf der oder die Schweizer Bundespräsident:in die Weltbühne betreten. Guy Parmelin tat dies auf aussergewöhnliche Weise.
In seiner Rede vor der UNO-Generalversammlung in New York berichtete er von seiner beruflichen Erfahrung als Weinbauer im Kanton Waadt. Da sei oberstes Gebot, auf schwierige Situationen, etwa aufgrund von schlechtem Wetter, vorbereitet zu sein. Das funktioniere nur, wenn man sich gegenseitig helfe.
Auf das diplomatische Weltparkett übertragen: Solidarität statt Protektionismus, so der Appell Parmelins an die Mitglieder.
Nur wenn alle Menschen auf der Erde Zugang zu einer Impfung hätten, könne die Corona-Pandemie besiegt werden.
Dann machte Parmelin doch noch handfeste Politik: Die Schweiz sei bereit zur Mitarbeit im UNO-Sicherheitsrat. Ob sie die Wahl schafft, kommt im Juni 2022 aus.
- Guy Parmelin fordert Solidarität statt ProtektionismusExterner Link – Bericht von SRF News.
- Too Small to Succeed? Die Schweizer Kandidatur für den UNO-Sicherheitsrat – Plädoyer von Angela Müller für einen Sitz (2019).
- Erster Schweizer UNO-Botschafter «kein Fan» einer Kandidatur der Schweiz – Jenö Staehelin begründet, weshalb die Schweiz sich da raushalten sollte (2019).
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Im Schwingen, dem urchigen Nationalsport der Schweiz, steht am Samstag der Saisonhöhepunkt an. Der Hauptfavorit könnte über seinen «Hobby-Schwager» stolpern, mutmasst die Boulevardzeitung.
Sämi Giger: Trotz niedlichem Vornamen ist der 23-jährige Thurgauer Hüne in diesem Jahr der Böseste der Bösen. Die Bezeichnung als «Böser» gilt als Auszeichnung, die sich nur die Stärksten verdienen.
Und Giger sei, so weiss die Zeitung Blick, ausgerechnet mit der Schwester eines Hauptkonkurrenten liiert. Dieser, Kilian von Weissenfluh mit Namen, werde am Samstag alles daran setzen, den Saison-Dominator im Sägemehl auf den Rücken zu legen.
Fehlalarm, wer jetzt an eine Fehde denkt: Die Schwinger sind bekannt für ihre Kameradschaft abseits des Rings. So halten es auch Giger und von Weissenfluh. Beim gemeinsamen Jassen und Minigolf dürfte auch der eine oder andere Spruch über die gemeinsamen Bande nicht fehlen.
- Liebesgeschichten in der SchwingerweltExterner Link – Blick war dabei.
- Giganten-Duell zum Auftakt: Saison-Dominator Giger Samuel trifft im Anschwingen auf Wicki Joel!Externer Link – Webauftritt des Kilchberger Schwinget als Saisonhöhepunkt.
- «Das Profitum wird so schnell nicht kommen»: Kilchberg-Favorit Samuel Giger im Interview über Sponsoring, Tradition und BrauchtumExterner Link – Interview im Tagblatt.ch.
- Homepage von Samuel Giger.Externer Link
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