Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Vor zehn Jahren wurde ein Schweizer Touristenpaar in Pakistan entführt. Nun ist ihre Geschichte verfilmt worden.
Herzliche Grüsse
Das Zurich Film Festival wurde mit dem Geiseldrama «Und morgen seid ihr tot» eröffnet, das auf einer wahren Geschichte basiert.
2011 wurden Daniela Widmer und David Och auf einer Reise durch Pakistan entführt und an die Taliban verkauft. Nach achteinhalb Monaten gelang ihnen die Flucht – bevor die harzigen Verhandlungen um eine Lösegeldzahlung zu einem Ergebnis kamen.
In der Schweiz wurden die beiden nicht als Held:innen gefeiert, sondern gehässig empfangen: Die Reise sei leichtsinnig gewesen und es sei doch sicher Lösegeld geflossen, so die Vorwürfe.
Offiziell zahlt die Schweiz kein Lösegeld an Terroristen. Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger plauderte kürzlich aus, dass dies eine Lüge sei.
- Ein Filmbericht von SRFExterner Link.
- Ein Interview mit dem RegisseurExterner Link in der Aargauer Zeitung (Paywall) oder bei WatsonExterner Link.
- Laut SRFExterner Link hatte die Schweiz bereits Geld nach Pakistan geschafft, um die Geiseln freizukaufen.
- Aus unserem Archiv: Lösegeldzahlungen sind ein Politikum; Leuenbergers Beichte.
In Schwellenländern nimmt der Fleischkonsum zu, während der Norden wegen des Klimawandels Verzicht predigt. Mein Kollege Balz Rigendinger erklärt die gegenläufigen Trends am Beispiel des Poulets.
Während es im Norden hip ist, sich zumindest teilweise vegan oder vegetarisch zu ernähren, ist der Fleischkonsum in Schwellenländern ein Statussymbol.
Das ist ein Dilemma: Der Fleischboom in den aufstrebenden Märkten untergräbt die Anstrengungen des Nordens zum Erhalt des Klimas. Andererseits kurbelt die Fleischproduktion Wirtschaft und Entwicklung an.
Wird der Norden vom Süden Verzicht einfordern? Das wage kaum jemand ernsthaft, meint mein Kollege Balz Rigendinger. Zu paternalistisch, zu kolonial und überheblich würde dies erscheinen.
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- Unsere Serie zum Uno-Welternährungsgipfel, der seit gestern in New York stattfindet.
- Über den Gipfel berichten unter anderem SRFExterner Link, WatsonExterner Link, NauExterner Link, die deutsche WelleExterner Link und die deutsche TagesschauExterner Link.
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Künftig dürfen die Schweizer Behörden Mobiltelefone von Asylsuchenden durchforsten, um die Identität der Antragstellenden festzustellen.
Sehr viele Asylsuchende in der Schweiz sind im Besitz eines Mobiltelefons, verfügen aber nicht über eine Identitätskarte oder andere Ausweispapiere.
Wie in anderen Ländern dürfen Schweizer Behörden demnächst die Daten von Handys, Computern, Tablets oder SmartWatches auswerten. Das Parlament hat einen entsprechenden Vorstoss angenommen.
Flüchtlingsorganisationen sind wenig erbaut von dieser Neuerung. «Die Massnahme ist unverhältnismässig und stellt eine schwere Verletzung des Rechts auf die Privatsphäre dar», meint Eliane Engeler, Mediensprecherin der Schweizerischen Flüchtlingshilfe.
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- Ein etwas älterer Bericht von SRFExterner Link.
- Die Deutsche WelleExterner Link zu einem Gerichtsurteil in Deutschland.
Am Sonntag sind in der Schweiz nationale Abstimmungen! SWI swissinfo.ch berichtet live über die Resultate und verschickt ein Spezial-Briefing.
Abgestimmt wird über zwei nationale Vorlagen: Die «Ehe für alle» sowie die «99-Prozent-Initiative».
Homosexuelle Paare sollen zukünftig nicht nur eine eingetragene Partnerschaft eingehen, sondern «richtig» heiraten können. Also eine Ehe mit allen Rechten und Pflichten.
Reiche sollen zur Kasse gebeten werden: Die «99-Prozent-Initiative fordert, dass Kapitaleinkommen wie Dividenden, Zinsen und Mieteinnahmen stärker besteuert werden als Arbeitseinkommen.
- Ab Sonntagmittag finden Sie auf unserer Website erste Resultate und Analysen.
- Unser Dossier zur Abstimmung.
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