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Medikamente

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizer:innen im Ausland

Letzte Woche kämpfte ich mit einer Grippe und wollte Pretuval kaufen. Gibt's aber im Moment nicht in der Apotheke. Nicht weiter schlimm. Aber wenn jemand lebenswichtige Medikamente braucht, dann ist das alles andere als lustig. Finden auch Twitter-User:innen.

Herzliche Grüsse

Medikamente
© Keystone / Gaetan Bally

Beim Thema Medikamentenmangel verträgt es kein Augenzwinkern.

Der Schweizer Komiker Viktor Giacobbo fragte gestern das Bundesamt für Gesundheit auf Twitter, was es gegen den Medikamentenmangel empfehle. «Hände waschen?», fragte er sarkastisch in Anspielung auf die Corona-Pandemie.

Externer Inhalt

Das BAG antwortete sinngemäss, sie seien am Problem dran und bedankten sich für den «Tipp» mit dem Händewaschen: «Dank Händewaschen weniger krank sein – und weniger Medikamente brauchen», befanden die Behörden.

Gar nicht lustig finden das diverse Twitter-User:innen. Gerhard Pfister, Chef der Partei die Mitte, twitterte: «Besser keine Antwort als so eine.» In der Schweiz wie auch in anderen Ländern herrscht unter anderem wegen Problemen in den Lieferketten seit Monaten akuter Medikamentenmangel.

Onkologie
Keystone / Laurent Gillieron

In der Romandie und im Tessin erkranken mehr Menschen an Krebs als in der Deutschschweiz.

Laut der französischsprachigen Tageszeitung 24heures gibt es bei Krebserkrankungen einen klaren Röstigraben. In der Romandie und im Tessin erkranken 7% mehr Menschen an Krebs als in der Deutschschweiz. Bei Leberkrebs ist das Erkrankungsrisiko gar doppelt so hoch.

«Die Romands und Tessiner haben mehr getrunken und geraucht als die Deutschschweizer, was mehr Krebserkrankungen verursacht hat», sagte Jean-Luc Bulliard, wissenschaftlicher Leiter der Krebsregister der Kantone Waadt, Neuenburg und Jura, gegenüber 24heures.

Einzig der Rippenfellkrebs kommt in der Deutschschweiz viel häufiger vor. Dieser wird durch Kontakt mit Asbest verursacht. Bis zum Verbot im Jahr 1990 wurde Asbest in Industrien verwendet – vor allem in der Deutschschweiz.

ZKB
Keystone

ZKB-Konto für Auslandschweizer:innen: Wie gut ist das Angebot wirklich?

Diese Woche hat die Auslandschweizer-Organisation Swisscommunity über eine Partnerschaft mit der Zürcher Kantonalbank informiert. Auslandschweizer:innen können ohne Betragsminimum ein Konto eröffnen.

Es bestehen jedoch Einschränkungen, vor allem für Auslandschweizer:innen mit Domizil in den USA. Die Eröffnung eines Kontos muss zudem stets in der Schweiz erfolgen.

Und was ist mit den Kosten? Die «Basisgebühr International» beträgt laut ZKB 360 Franken pro Jahr. Das ist viel mehr als die 5 Franken, die Inlandkund:innen zahlen. Andere Banken sind günstiger.

Let s talk-Logo
swissinfo.ch

Leben Sie in der EU? Was ist ihre Meinung zur Beziehung zwischen Bern und Brüssel?

Die Verhandlungen über das Rahmenabkommen sind abgebrochen. Die Schweiz und die EU tasten sich ab. Wo das hinführt, weiss niemand.

Welche Folgen hat das für die fast 450’000 Schweizer:innen, die in einem EU-Land leben? Sind Sie davon betroffen? Was ist ihre Meinung dazu?

Darüber diskutieren wir am 10. Februar 2023 mit den zwei Expert:innen für EU-Fragen Astrid Epiney und Urs Bieri bei «Let’s Talk», unserem neuen Debattenformat.

Machen Sie mit! Sie können sich live über Ihren Computer zu dieser Aufzeichnung zuschalten. Melden Sie sich jetzt bei meiner Kollegin: melanie.eichenberger@swissinfo.ch

Sie können uns Ihre Meinung oder Frage auch jetzt schon senden oder hier posten. Wir werden sie dann in der Sendung diskutieren.

«Let’s Talk» wird aufgezeichnet und auf unserer Website und den verschiedenen Apps verbreitet.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Samuel Jaberg

Gehen die Auslandschweizer:innen in der EU-Frage vergessen?

Die Beziehung zwischen Brüssel und Bern ist erkaltet. Was heisst das für die 450’000 Schweizer:innen in der EU?

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