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Immer mehr Piloten der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) werden durch Laser-Attacken gestört. Auch das Bundesamt für Zivilluftfahrt registriert den Anstieg. Solche Störungen sind höchst gefährlich und zudem strafbar.

Die Gefahr für die Besatzung, aber auch für die Patienten, sei gross, heisst es in der Mitteilung der Rega vom Mittwoch. Je nach Kraft und Reichweite des Laserstrahls werde das Cockpit des Helikopters einer grossen Helligkeit ausgesetzt. Zeitweilige Blindheit des Piloten oder gar die Ablösung der Netzhaut seien mögliche Folgen.

Im Jahr 2009 registrierte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) 40 Fälle von Laser-Attacken. Diese Zahl wird gemäss Rega in diesem Jahr übertroffen. Die Rettungsflugwacht selber hatte letztes Jahr sechs Fälle verzeichnet, in diesem Jahr sind es bereits zehn.

Die Rega weist darauf hin, dass es illegal und strafbar sei, einen Laserstrahl gegen eine Person oder ein Flugzeug oder Helikopter zu richten. Die Vorfälle werden dem BAZL gemeldet und eine Strafanzeige wird eingereicht. Mehrere diesbezügliche Abklärungen sind gemäss der Mitteilung derzeit im Gang.

swissinfo.ch und Agenturen


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