Das Team BMW zieht sich per Ende Jahr aus der Formel-1 zurück. Der Grund ist ein Strategiewechsel hin zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Die Zukunft der Hightech-Fabrik im Züricher Oberland ist offen.
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Premium, wie BMW den neuen Standard nennt, werde immer stärker auch über Umweltverträglichkeit definiert, sagte Norbert Reithofer, der Vorstandsvorsitzende von BMW. Die freiwerdenden Ressourcen sollen deshalb in die Entwicklung neuer Antriebstechnologien sowie in Projekte im Bereich Nachhaltigkeit fliessen.
Klaus Drager vom Entwicklungsvorstand betonte, dass BMW für die Mitarbeiter am Standort Hinwil und die in das Formel-1-Projekt eingebundenen Mitarbeiter in München Lösungen suchen werde. BMW sei sich der Verantwortung bewusst.
In Hinwil im Zürcher Oberland werden die Chassis der Rennautos hergestellt. Peter Sauber hatte die Fabrik vor vier Jahren an BMW verkauft, um die Arbeitsplätze in Hinwil längerfristig zu sichern. Er besitzt immer noch einen 20-Prozent-Anteil am Team und fungiert seit der Übernahme als Berater.
Der Zeitpunkt der Bekanntgabe des Ausstiegs aus der Formel 1 hängt mit dem neuen «Concorde Agreement» zusammen. In diesen Tagen müssen alle beteiligten Parteien die neue Verfassung der Formel 1 unterzeichnen. Damit verpflichten sich die Teams, mindestens bis 2012 in der Formel 1 zu bleiben.
swissinfo.ch und Agenturen
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