Bogotá will Wogen glätten
Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe hat in einem Telefongespräch mit Bundespräsident Pascal Couchepin das Interesse seines Landes an einem guten bilateralen Verhältnis bekräftigt.
Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern litten zuletzt unter der Kontroverse um die Rolle des Schweizer Vermittlers Jean-Pierre Gontard . Anfang Woche hatte der kolumbianische Generalstaatsanwalt angekündigt, eine Strafuntersuchung gegen den Genfer Professor wegen dessen Kontakte zur Farc-Guerilla einzuleiten.
Die Schweiz stellte sich daraufhin mit deutlichen Worten hinter ihren Vermittler und verlangte von Kolumbien, die Angriffe gegen Gontard zu beenden.
Uribe soll dem Schweizer Bundespräsidenten erklärt haben, die mögliche Untersuchung gegen Jean-Pierre Gontard sei kein Angriff der Regierung, sondern eine Entscheidung der Justiz in einem demokratischen Land.
Die Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey will Mitte August nach Bogotá reisen.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch