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Freisprüche für alle

Die Verantwortlichen der Anlagestiftungen Vera und Pevos gehen straffrei aus. Das Amtsgericht Olten-Gösgen hat im Fall des grössten Pensionskassen-Debakels der Schweiz alle sechs Beschuldigten freigesprochen.

Wie schon im ersten Verfahren im Dezember 2006 kam das Gericht zum Schluss, dass die Schlussverfügung der Staatsanwaltschaft der «richterlichen Praxis» nicht genüge.

Die Anklagepunkte seien bezüglich Tathergang und Tatzeit zu wenig konkret, hiess es bei der Urteilseröffnung.

Der Niedergang begann mit der Immobilienkrise der 1990er-Jahre. Er führte schliesslich zum Zusammenbruch der Anlagestiftungen Vera und Pevos.

Es war die grösste Pensionskassen-Pleite in der Schweizer Geschichte, sie hinterliess ein Loch von 200 Mio. Franken. Betroffen waren 120 Firmen mit insgesamt rund 4000 Beschäftigten.

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