Fussball und Ökologie
Grün ist in den letzten Jahren wahrscheinlich die trendigste Farbe. Auch der Fussball will heute so «grün» wie möglich sein. Für die Euro 2008 haben die Schweiz und Österreich eine «Charta der nachhaltigen Entwicklung» unterzeichnet. Ziel: Die Fussball-Europameisterschaft soll ökologischen Kriterien gerecht werden.
An einem UEFA-Treffen mit den Trainern der 16 EM-Teams Mitte März in Wien konnten die Medienvertreter den ökologischen Willen der Euro 08 begutachten. Vom Empfangsraum bis zum Ort der UEFA-Pressekonferenz wurden die Medienleute mit zwei Diesel betriebenen Grossautobussen gebracht, deren Motoren ständig liefen. Die Länge der Strecke? Rund 200 Meter, genau die Hälfte des Umfangs vom Ernst-Happel-Stadion, wo der EM-Final stattfinden wird. «Ein Wassertropfen ist nicht nichts, viele Wassertropfen bilden das Meer»: Darüber sollte sich die UEFA mehr Gedanken machen.
swissinfo
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