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Mutmassliche Atomschmuggler bleiben in Haft

Die beiden Brüder aus dem Rheintal im Kanton St. Gallen, gegen welche die Bundesanwaltschaft (BA) wegen illegalen Atomschmuggels für das libysche Atomwaffenprogramm ermittelt, bleiben vorläufig in Untersuchungshaft.

Das Eidgenössische Untersuchungsrichteramt (URA) hatte die Haftentlassungsgesuche der beiden Brüder zwar gutgeheissen. Die BA erhob aber daraufhin gegen die Verfügungen Beschwerde beim Bundesstrafgericht in Bellinzona.

Damit bleiben die beiden Brüder vorläufig in Untersuchungshaft. Nun wird das Bundesstrafgericht in Bellinzona über die Fortsetzung der U-Haft entscheiden.

Die beiden Brüder und sollen 2001 bis 2003 für Abdul Qader Khan, den «Vater der pakistanischen Atombombe», gearbeitet haben, der ein geheimes Atomwaffenprogramm für Libyen durchführte.

Die Affäre flog Anfang 2004 auf, nachdem Libyen sein Atomwaffenprogramm eingestellt und Khan die illegalen Atomgeschäfte mit Iran, Libyen und Nordkorea zugegeben hatte.

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