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Olympische Spiele:IOC verkauft keine Internet-Rechte

Ein norwegischer Fan schaut sich im Internet die jüngsten Resultate seines Teams an. Keystone

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will zumindest mittelfristig keine exklusiven Internet-Rechte an den Olympischen Spielen verkaufen. Damit soll die Position der Fernsehsender gestärkt werden.

In Lausanne ist seit Montag der erste IOC-Internet-Kongress mit rund 700 Teilnehmern aus allen Bereichen des Sports und der New Economy in Gang. Thema: «Sport und Neue Medien».

Zu Beginn der zweitägigen Konferenz forderten Web-Experten das IOC auf, die Internet-Rechte und die TV-Rechte zu trennen. Andernfalls würden Internet-Firmen und Sport-Fans wahrscheinlich Wege finden, um die derzeitigen territorialen Restriktionen zu umgehen.

IOC-Vertreter gaben in Lausanne zu, dass die geltende Praxis vermehrt unter Druck gerate. Doch vor dem Jahr 2008 werde die IOC-Politik in diesem Bereich kaum geändert werden.

Nach IOC-Regeln wurden zum Beispiel an den Olympischen Spielen in Sydney Exklusiv-TV-Rechte an die amerikanische NBC für 705 Mio. Dollar (über 1,2 Mrd. Franken) verkauft. Für die nächsten Olympischen Sommerspiele 2004 zahlt die gleiche NBC gar 900 Mio. Dollar.

Das IOC hatte erstmals in Nagano 1998 und verstärkt in Sydney 2000 eigene Internet-Auftritte gestaltet. Es wird jedoch vorerst nicht mit höheren Zusatzeinnahmen aus diesem Bereich gerechnet.

swissinfo und Agenturen

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