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Folgen des Brexit Schweiz laut Leuthard gut vorbereitet

Der Brexit ist eingeleitet, nun beginnt der Verhandlungsmarathon zwischen der EU und London. Das wird auch für Nicht-EU-Länder wie die Schweiz Folgen haben. Die Schweiz sei gut vorbereitet, sagt Bundespräsidentin Doris Leuthard.

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Die Schweiz habe bereits im Vorfeld gute Beziehungen zur britischen Administration aufgebaut, so Leuthard. Für den Bundesrat sei es wichtig, die Schweizer Interessen zu verteidigen. "Das heisst, wir möchten mit dem Vereinigten Königreich nahtlos geregelte Verhältnisse haben, wenn es einmal nicht mehr EU-Mitglied ist." Entscheidend sei, dass nach Ablauf der "sehr ambitiösen" zweijährigen Verhandlungsfrist nicht irgendwo Rechtslücken mit einem ausgetretenen EU-Mitglied entstünden.

Der ehemalige Schweizer EU-Botschafter Alexis Lautenberg sagt, die Schweiz müsse nun beobachten, wie sich die bilaterale Beziehung EU-Grossbritannien entwickle. "Was uns direkt tangiert ist das künftige Regime zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich." Für das Vereinigte Königreich sei es aber schwierig, etwas mit einem Drittland auszuhandeln, solange das Land noch selber in der EU eingebunden sei.

Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann reist am Freitag nach London. Er wird dort mit dem britischen Handelsminister zusammenkommen, um zu bereden, was nun "opportun" sei: Ein bilateraler Weg, analog zu dem mit der EU? Ein neues Freihandelsabkommen? Das gelte es nun auszulosten, sagt Schneider-Ammann.

swissinfo.ch/ka und SRF (Tagesschau vom 29.03.2017)

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