The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast
Alain Berset

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

In der Schweiz sind wir langsam Corona-müde. Doch die Zahlen der Covid-Neuinfektionen explodieren förmlich. Der Bundesrat will nächste Woche möglicherweise weitere Massnahmen ergreifen.

Herzliche Grüsse aus Bern

Alain Berset
Keystone / Peter Klaunzer

5596 neue Covid-Fälle! Das verzeichnet heute die Schweiz.

So viele Neuinfektionen gab es in der Schweiz innerhalb eines Tages noch nie. Nicht einmal im März, als Corona zum ersten Mal so richtig grassierte. Natürlich werden gegenwärtig viel mehr Menschen getestet. Und trotzdem: Diese hohen Zahlen lassen mich erschaudern.

Aufgrund der Situation traf sich der Bundesrat heute mit der Covid-Taskforce. Denn die Zahl der Ansteckungen und Hospitalisierungen verdoppelt sich derzeit von Woche zu Woche. Wenn das so weitergehe, seien die Kapazitäten bald ausgeschöpft, sagte Gesundheitsminister Alain Berset.

Noch vor drei Wochen habe die Schweiz eine der besten Situationen auf dem Kontinent verzeichnen können. Nun finde man sich unter den am stärksten betroffenen Länder. «Die Lage ist besorgniserregend und verschlechtert sich schnell», sagte Berset.

Sollten die am Montag in Kraft gesetzten Massnahmen nicht greifen, müssten nächsten Mittwoch weitere Massnahmen folgen. «Ziel ist, eine Schliessung der Gesellschaft zu verhindern.» Die beiden nächsten Wochen seien dabei entscheidend.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Mischa Stünzi

Wie halten Sie es mit Homeoffice? Dürfen Sie zu Hause arbeiten oder müssen Sie sogar?

Und wenn Sie von zu Hause arbeiten, wie finden Sie es? Teilen Sie Ihre Erfahrung mit mir und der Community und diskutieren Sie mit.

6 Kommentare
Diskussion anzeigen
Smartphone-App
Keystone / Laurent Gillieron

Man versprach sich viel von ihnen: Covid-Apps. Doch bestehen sie in der Krise?

Die digitale Kontaktverfolgung soll ein zentrales Element zur Eindämmung der Pandemie sein. Doch gegenwärtig stecken wir mitten in einer zweiten Welle. Von Eindämmung kann kaum mehr die Rede sein.

Ist die Schweizer App «SwissCovid» also ein Flop? 60 Prozent der Bevölkerung müssten sie auf ihren Smartphones laufen lassen, damit die Nachverfolgung von Kontakten effizient funktioniert, hiess es ursprünglich. Die 2,5 Millionen Downloads sind weit davon entfernt. Der Bund will deshalb bald eine neue Werbekampagne lancieren.

In anderen Ländern allerdings sieht es noch düsterer aus, wie ein Bericht von SRF News zusammenfasst. In zahlreichen Ländern seien gröbere Probleme bei den jeweiligen Tracking-Apps aufgetreten.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Haben Sie «SwissCovid» resp. eine andere Tracing-App installiert? Wenn nicht, aus welchem Grund?

Ihre Haltung interessiert uns. Diskutieren Sie mit! Wir bemühen uns, Ihre Fragen und Kommentare in dieser Debatte zu beantworten und für unsere zukünftige Berichterstattung zu berücksichtigen. Loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich, um mit uns zu diskutieren. Hier finden Sie laufend neue Informationen zu der Situation in der Schweiz: Zum Artikel Coronavirus: Die Situation…

34 Kommentare
Diskussion anzeigen
Ricardo Santana Friedli
zvg

Chile will sich eine neue Verfassung geben. Was hat das mit der Schweiz zu tun?

Weg mit Pinochets Erbe: Nachfahren von Schweizer Auswanderern arbeiten in Chile mit an einer neuen, demokratischen Grundordnung für das Land. Dies über eine Website, die junge chilenische IT-Spezialistinnen und -Experten aufgebaut haben.

Ihr Ziel: Formen der partizipativen und direkten Demokratie sollen in die öffentliche Debatte einfliessen können. Wie das hier in der Schweiz üblich ist. «Die Schweizer Erfahrungen mit den Volksrechten sind eine grosse Inspiration und Referenz für uns», sagt einer der Initianten.

Langjährige Beobachter der chilenischen Politik bleiben skeptisch. Es sei noch ein langer Weg. Das chilenische Volk werde immer noch wie Kinder behandelt. Und ein junger Patagonier mit schweizerischen Wurzeln sagt, ein demokratischeres Chile sei nur möglich, wenn die Gesellschaft gerechter und gleichberechtigter werde.

Vater mit Kind
© Keystone / Gaetan Bally

Bereits am 1. Januar fällt der Startschuss: Der Vaterschaftsurlaub wird in der Schweiz eingeführt.

Der Bundesrat hat heute entschieden: Ab 1. Januar 2021 können Väter neugeborener Kinder einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub beziehen. Das grüne Licht hatte die Gesetzesänderung am 27. September durch das Schweizer Stimmvolk an der Urne erhalten.

60,3% der Stimmenden hatten sich vor einem Monat für die «Papizeit» ausgesprochen. Die Schweiz ist damit nicht mehr das Schlusslicht in Europa. Doch sie bleibt immer noch auf den hinteren Rängen.

Nun kommt ein gutschweizerischer Kompromiss zum Zug. Die entsprechende Volksinitiative hatte nämlich vier Wochen vorgesehen. Das Parlament einigte sich schliesslich auf zwei Wochen.

Meistgelesen
Fünfte Schweiz

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft