Schweizer Maschinenindustrie: ASM und VSM treten künftig als Swissmem auf

Die Industrieverbände ASM und VSM rücken näher zusammen und treten ab Oktober '99 neu unter der Bezeichnung 'Swissmem' auf. Der grösste Industriezweig der Schweiz, der im ersten Semester '99 mit Problemen kämpfte, will sich damit mehr Gehör verschaffen.

Dieser Inhalt wurde am 24. August 1999 - 15:53 publiziert

Die Industrieverbände ASM und VSM rücken näher zusammen und treten ab Oktober '99 neu unter der Bezeichnung 'Swissmem' auf. Der grösste Industriezweig der Schweiz, der im ersten Semester '99 mit Problemen kämpfte, will sich damit mehr Gehör verschaffen.

'Swissmem' werde künftig die gemeinsamen Stimme der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie sein, erklärte der aktuelle VSM/ASM- und künftige 'Swissmem'-Präsident Johann N. Schneider-Amman am Dienstag (24.08.) an einer Medienkonferenz in Bern. Diese Stimme - so Schneider weiter - werde sich von der Sozialpolitik bis hin zur Exportförderung zu allen relevanten Themen äussern sowie konsequent für eine integrierte Wirtschafts- und Sozialpolitik eintreten. Schneider Ammann erinnerte daran, dass ASM und VSM bereits seit 1995 unter gemeinsamer strategischer Leitung zusammenarbeiteten. 'Swissmem' sei ein weiterer logischer Schritt in die gleiche Richtung.

Die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie beschäftigt über 320'000 Menschen und erzielt rund drei Viertel ihres Umsatzes im Ausland.

Der Geschäftsverlauf der Branche im ersten Halbjahr '99 war schleppend. Nach Darstellung von ASM und VSM waren fehlende konjunkturelle Impulse in den europäischen und asiatischen Märkten die Ursache dafür, dass der negative Trend nunmehr seit einem Jahr anhält. Die Auftragseingänge gingen laut der jüngsten Umfrage bei 180 Firmen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7,5 Prozent zurück. Der Umsatz der Branche sank um 4,5 Prozent.

Für das zweite Halbjahr '99 erwartet die Branche einen Übergang zu moderatem Wachstum. Allerdings werde es für den Jahresdurchschnitt höchstens noch für eine Stagnation reichen, erklärten der ASM und der VSM an ihrer Halbjahresmedienkonferenz in Bern.

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