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9,5 Mio. Franken für Interparlamentarische Union

Die Schweiz fühlt sich dem internationalen Genf verpflichtet. Keystone Archive

Die Schweiz gewährt dem internationalen Genf ein Darlehen von 9,5 Mio. Franken. Es ist für die Renovation und den Ausbau eines Gebäudes vorgesehen, das den neuen Sitz der Interparlamentarischen Union (IPU) beherbergen soll.

Der Bundesrat unterstütze mit der Geste einerseits eine internationale Organisation, auf die Schweizer Parlamentarier grossen Wert legten, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch (20.12.) mitteilte.

Anderseits werde damit die Bedeutung Genfs als Zentrum internationaler Zusammenarbeit unterstrichen. Die 1889 gegründete und in Genf ansässige IPU ist die Weltorganisation der Parlamente der souveränen Staaten und die älteste multilaterale politische Institution.

Neben fünf assoziierten Mitgliedern gehören ihr Parlamentarierinnen und Parlamentarier von 140 Mitgliedstaaten an. Das Ziel der IPU ist die Förderung von Frieden und Sicherheit über den politischen Dialog, Stärkung der Demokratie und die Achtung der Menschenrechte.

Das Darlehen dient dazu, die Villa Gardiol am Chemin du Pommier zu renovieren und durch den Bau eines Nebengebäudes zu erweitern.

Vorgesehen ist, dort verschiedene Empfangs- und Besprechungsräume, zwei Konferenzsäle, eine Cafetieria und eine Bibliothek sowie rund 50 Büros einzurichten. Das Darlehen ist zinsfrei und rückzahlbar innert 50 Jahre. Das Grundstück wird vom Kanton Genf in Grand-Saconnex zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2002 abgeschlossen sein.

swissinfo und Agenturen

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