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Bundesrat Schmid plädiert bei der Swisscoy für Bewaffnung

Bundesrat Samuel Schmid spicht in Suva Reka zu den Angehörigen des Swisscoy-Kontingents. Keystone

Bundesrat Samuel Schmid hat nach einem Truppenbesuch bei der Swisscoy im Kosovo erneut für die Bewaffnung der Soldaten zum Selbstschutz plädiert. Der Besuch habe ihn von der Richtigkeit der Armeevorlage bestätigt, sagte Schmid. Deutsche und österreichische Offiziere lobten die Arbeit der Swisscoy.

VBS-Chef Schmid informierte sich am Montag (02.04.) auf seinem eintägigen Truppenbesuch über die Arbeit der Schweizer Kompanie und insbesondere über die Bewaffnungsfrage. Der Besuch im Camp «Casablanca» in Suva Reka habe ihm gezeigt, dass der Bundesrat mit der Vorlage zur Bewaffnung zum Selbstschutz auf dem richtigen Weg sei, sagte Schmid laut Swisscoy-Sprecher Martin Bühler.

Schmid führte auch Gespräche mit Offizieren der deutschen, österreichischen und slowakischen Streitkräfte, mit denen die Schweizer Kompanie zusammenarbeitet. Diese äusserten sich lobend über die Zusammenarbeit mit Swisscoy. Allerdings wäre es ihnen lieber, wenn die Schweizer Kompanie sich selber schützen könnte. Zur Zeit übernehmen österreichische Soldaten den Schutz von Swisscoy.

Schmid wohnte zudem der Ablösung des dritten Swisscoy-Kontingents durch das vierte Kontingent bei. Von diesem befinden sich bereits 40 Armeeangehörige im Kosovo, am Donnerstag folgen die restlichen 120 Dienstleistenden. Der bisherige Swisscoy-Kommandant Oberstleutnant Rolf Sainsbury übergab die Führung an Oberstleutnant Thomas Keiser.

Die Swisscoy befindet sich seit Herbst 1999 im Kosovo. Sie leistet logistische Unterstützung für deutsche und österreichische KFOR-Truppen. Unter anderem sind die Schweizer mit der Trinkwasser-Aufbereitung betraut.

Vor seinem Besuch in Suva Reka traf sich Schmid mit dem Leiter des Schweizer Verbindungsbüros in Pristina und dem Geschäftsträger der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).

swissinfo und Agenturen

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