The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter

Neues Steuerabkommen mit Italien in Sicht

Italien dürfte eines der ersten Länder sein, mit denen die Schweiz ein neues Doppelbesteuerungs-Abkommen aushandeln wird. Dies sagte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey nach einem Besuch bei ihrem Amstkollegen Franco Frattini in Rom.

Frattini möchte mit «konkreten Massnahmen» auf die vom Bundesrat am 13. März beschlossene Auflockerung des Bankgeheimnisses reagieren, wie er am Montagabend nach dem Treffen mit Calmy-Rey sagte. Zur Debatte steht eine Revision des Doppelbesteuerungs-Abkommens nach internationalen Standards.

Meldungen, wonach Italien nun eine neue Steueramnestie plane, um den Rückfluss von im Ausland deponierten Geldern zu fördern, dementierte Frattini.

Calmy-Rey ihrerseits betonte, die Schweiz sei kein Steuerparadies. Es gebe sehr strenge Gesetze gegen Geldwäscherei.

Bundesrat Hans-Rudolf Merz hatte letzten Donnerstag erklärt, die Schweiz sei bereit, zügig Verhandlungen zur Revision von Doppelbesteuerungs-Abkommen auf der Basis des OECD-Musterabkommens aufzunehmen.

Vor Italien hatte Calmy-Rey bereits den französischen Aussenminister Bernard Kouchner in Paris besucht. Am 1. April ist ein Treffen mit dem deutschen Aussenminister Frank-Walter Steinmeier in Berlin geplant.

swissinfo und Agenturen

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft