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Ultimatum philippinischer Rebellen abgelaufen

Am Dienstagmorgen ist das Ultimatum der islamistischen Gruppe Abu Sayyaf abgelaufen. Mit einem dringlichen Appell in letzter Minute forderte das Philippinische Rote Kreuz die Geiselnehmer auf der Insel Jolo auf, ihre drei Gefangenen freizulassen.

Die Entführer drohten, eine ihrer Geiseln zu enthaupten, sollten sich die Regierungstruppen bis am Dienstagmorgen nicht zurückziehen. Der Leiter des Philippinischen Roten Kreuzes, Richard Gordon, wandte sich im landesweiten Fernsehen an Abu Sayyaf und bat um das Leben der Geiseln.

Die drei Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), ein Schweizer, ein Italiener und eine Philippina, waren am 15. Januar verschleppt worden. Innenminister Ronaldo Puno erklärte, die Streitkräfte könnten innerhalb der von den Rebellen gesetzten Frist nicht wie verlangt 15 Dörfer räumen.

Die Streitkräfte hatten sich in der vergangenen Woche in der Hoffnung auf die Freilassung einer Geisel bereits aus der unmittelbaren Umgebung der Rebellen zurückgezogen.

Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), der Schweizer Jakob Kellenberger, appellierte erneut an die Rebellen, die Geiseln zu verschonen. Die IKRK-Mitarbeiter hätten den Bedürftigen in der Region nur helfen wollen.

swissinfo und Agenturen

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