Die Männer, die den Mond eroberten

Premierenabend am Starmus Festival. 50 Jahre nach der Mondlandung begaben sich Beteiligte und Interessierte nochmals auf diese Reise – musikalisch und von Ehrungen umrahmt.

Dieser Inhalt wurde am 26. Juni 2019 - 15:00 publiziert
Marc-André Miserez, Zürich

Es ist das erste Jahr, dass jener Mann nicht anwesend ist, nach dem die Zeremonie des Starmus-Festivals benannt ist: Die Stephen-Hawking-Medaillen belohnen aussergewöhnliche Anstrengungen im Bereich der wissenschaftlichen Kommunikation.

Dieses Jahr gingen sie an Todd Douglas Miller für seinen Dokumentarfilm "Apollo 11", der "einen neuen Blick auf die berühmteste Raumfahrtmission der Geschichte wirft", den Soundtüftler Brian Eno "für seinen Beitrag zur Popularisierung der Wissenschaft" und an Elon Musk, Gründer der Elektroautomarke Tesla, aber auch von Space X, Open AI (künstliche Intelligenz) und Solar City (nachhaltige Energien), "für seine erstaunlichen Leistungen auf dem Gebiet der Raumfahrt und für die Menschheit".

Eine Medaille "für sein Lebenswerk" erhielt Buzz Aldrin, Veteran von Apollo 11 und nach seinem Kollegen Neil Armstrong der zweite Mensch auf dem Mond. Mit 90 Jahren tritt Aldrin noch immer an Konferenzen wie jener in Zürich auf, um seine Leidenschaft weiterzugeben.

So startete also die fünfte Ausgabe von Starmus, der ersten in der Schweiz. Zwischen Medaillenverleihungen und wissenschaftlichen Mini-Konferenzen konnten die Besuchenden der Komposition "Once upon a time on the Moon" des mit einem Oscar ausgezeichneten Hollywood-Komponisten Hans Zimmer lauschen. Auch traten die Stammgäste Rick Wakeman (Yes), Steve Vai (Whitesnake) und Brian May (Leadgitarrist von Queen und Astrophysiker) auf. May ist Mitbegründer des Festivals.

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