Bitteres Jahr für Schweizer Schokolade

Die Schweizer Schokolade-Industrie musste zum ersten Mal seit sechs Jahren einen Verkaufs-Rückgang hinnehmen. Die abgesetzte Menge ging um fast sechs Prozent auf unter 75'000 Tonnen zurück.

Dieser Inhalt wurde am 10. Februar 2010 - 09:11 publiziert

Zur Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr trugen das Inland- und das Exportgeschäft in etwa zu gleichen Teilen bei.

Die Verkäufe gingen im Vorjahresvergleich um 5,9% auf 174'109 Tonnen zurück. Wertmässig nahm der Umsatz um 6,4% auf 1,702 Mrd. Franken ab. Gut 60% der Produktion gingen in den Export.

Im Inland nahm der Pro-Kopf-Konsum gegenüber dem Rekordwert aus dem Vorjahr um 700 Gramm oder sieben Tafeln auf 11,7 Kilogramm ab. 33,6% des Inlandkonsums und damit etwas mehr als im Vorjahr entfielen auf ausländische Schokolade.

Für den Konsumrückgang machte Chocosuisse eine gedämpfte Konsumenten-Stimmung, die hohen Temperaturen im Frühling, den überdurchschnittlich warmen Sommer sowie die gesunkenen Tourismusf-Frequenzen verantwortlich.

Wie im Vorjahr gibt sich die Branche auch heuer optimistisch. Für 2010 wollen die Schweizer Schokoladehersteller auf den Exportmärkten wieder ihr Vorjahresergebnis erreichen und das auf dem Inlandmarkt verlorene Terrain zurückgewinnen.

swissinfo.ch und Agenturen

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