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Forschungspreis für Top-Leistung

Der mit 100'000 Franken dotierte Latsis-Preis für aussergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen junger Forscherinnen oder Forscher geht in diesem Jahr an die 34-jährige Ärztin Mirjam Christ-Crain.

Sie hat untersucht, welche körpereigenen Botenstoffe bei Lungenentzündungen oder Schlaganfällen frühzeitige Aussagen über den Krankheitsverlauf zulassen, wie der Schweizerische Nationalfonds (SNF) am Donnerstag mitteilte. Die ausgezeichnete Ärztin ist seit 2007 als Oberärztin und seit 2009 auch als SNF-Förderprofessorin in der Abteilung Endokrinologie des Universitätsspitals Basel tätig.

Sie hat in ihren Arbeiten erstmals aufgezeigt, dass der Gehalt an Stresshormonen im Blut frühzeitige Aussagen über den Verlauf und damit auch über die Behandlungsmethoden bei Lungenentzündungen oder Schlaganfällen ermöglicht.

Beide Erkrankungen könnten sowohl glimpflich wie auch lebensgefährlich verlaufen, und in beiden Fällen sei eine Vorhersage aufgrund von äusserlichen, klinischen Zeichen sehr schwierig, heisst es in der Mitteilung des SNF. Ein genauer Blick auf das Geschehen im Körperinneren sei deshalb sehr hilfreich.

Der Latsis-Preis wird jährlich vom Schweizerischen Nationalfonds im Auftrag der Latsis-Stiftung vergeben. Die Preisverleihung an Christ-Crain findet am 14. Januar des kommenden Jahres in Bern statt.

swissinfo.ch und Agenturen

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