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Weltverband der Zoologischen Gärten kommt nach Bern

Junge Flamingos im Balser Zoo. Keystone

Der Weltverband der Zoologischen Gärten und Aquarien (WAZA) hat beschlossen, eine permanente Geschäftsstelle einzurichten und diese in Bern anzusiedeln. Erster vollamtlicher Direktor wird der Schweizer Peter Dollinger.

Dollinger ist noch bis Ende September im Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) als stellvertretender Direktor Leiter des Bereichs Bewilligungen und Kontrollen. Der Wechsel des obersten Artenschützers vom BVET zum WAZA steht auch im Zusammenhang mit Problemen zwischen Dollinger und BVET-Direktor Ulrich Khim.

Verband will sich professionalisieren

Dem Weltverband gehören gegen 200 Gärten und Aquarien sowie 16 nationale oder regionale Zoo-Vereinigungen an, die ihrerseits rund 800 Mitglied-Institutionen vertreten. Bisher wurden die Geschäfte der Organisation vom jeweiligen Präsidenten geführt.

Im Herbst 1999 hatte der Verband beschlossen, die Organisation zu professionalisieren und eine permanente Geschäftsstelle einzurichten. Bei der Standortwahl setzte sich Bern gegen internationale Konkurrenz wie London, Wien, Montreal und Minneapolis durch, wie es in einer Pressemitteilung der WAZA vom Freitag heisst.

Bern zeigt sich erfreut

Die Bundeshauptstadt Bern empfange zwar des öftern «hohe Tiere», sagte der Berner Stadtpräsident Klaus Baumgartner. Doch die WAZA in Bern willkommen zu heissen, sei etwas Einmaliges. Mit der Ansiedlung einer weiteren, weltweit tätigen Organisation werde die internationale Präsenz Berns gestärkt.

swissinfo und Agenturen

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