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Arbeitslosigkeit im Januar aus saisonalen Gründen von 2,5 auf 2,6 Prozent gestiegen

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist im Januar auf 2,6 Prozent gestiegen, nach 2,5 Prozent im Dezember 1999. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) schreibt die leichte Erhöhung saisonalen Gründen zu. Ansonsten sei der Trend rückläufig.

Dieser Inhalt wurde am 04. Februar 2000 - 12:29 publiziert

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist im Januar auf 2,6 Prozent gestiegen, nach 2,5 Prozent im Dezember 1999. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) schreibt die leichte Erhöhung saisonalen Gründen zu. Ansonsten sei der Trend rückläufig.

Ende Januar waren 92'631 Arbeitslose registriert, 1'590 mehr als im Dezember, wie das Seco am Freitag (04.02.) mitteilte. Abgesehen von saisonalen Effekten, die sich in den Wintermonaten insbesondere im Baugewerbe bemerkbar machen, sei die Arbeitslosigkeit weiterhin auf dem Rückzug, sagte Jean Luc Nordmann, Chef der Direktion für Arbeit im Seco, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Für das Jahr 2000 rechnet er mit durchschnittlich 80'000 Arbeitslosen, 1999 waren es 100'000.

Die Schweizer Wirtschaft ist gemäss Nordmann auf gutem Weg. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) sei im dritten Quartal 1999 um 2,5 Prozent gewachsen, die Umsätze im Detailhandel seien am Steigen und die Konsumentenstimmung habe sich ebenfalls verbessert, sagte Nordmann weiter. Die Aufwärtstrend wiederspiegle sich in den Zahlen zur Arbeitslosigkeit.

So habe der Anteil der Langzeitarbeitslosen um zwei Prozent auf 20 Prozent abgenommen, sagte Nordmann. Die Anzahl der Stellensuchenden sei um 1'893 auf 152'261 gesunken. Zudem habe sich die Zahl der gemeldeten offenen Stellen im Januar um 1'636 auf 12'076 Stellen erhöht.

Auch bei der Kurzarbeit stellte das Seco eine abnehmende Tendenz fest. Im Dezember 1999 waren noch 1'154 Männer und 317 Frauen von Kurzarbeit betroffen, insgesamt 326 Personen weniger als im November. Die ausgefallenen Arbeitsstunden haben um 11,3 Prozent auf 109'172 Stunden abgenommen. Im Dezember 1998 waren es mit 151'449 Stunden noch fast ein Drittel mehr.

Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt bietet die Gelegenheit, die Schulden der Arbeitslosenversicherung (ALV) zurückzubezahlen. Die Verschuldung der ALV betrage zur Zeit 7,8 Milliarden Franken und sei damit rund eine Milliarde tiefer als noch vor einem Jahr, sagte Nordmann. Dieses Jahr solle der Schuldenberg um 1,7 Milliarden Franken schrumpfen.

SRI und Agenturen

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