Der Euro und die Schweiz
Bei der Post sind in den ersten fünf Tagen nach der Einführung des Bargelds 7 Mio. Euro gewechselt worden. An den Bank- und SBB-Schaltern war der Andrang ebenfalls gross.
In mehreren der rund 430 Poststellen, die in grösseren Städten sowie in Grenz- und Tourismusregionen Euro wechseln, sei das Bargeld am ersten Tag fast ausgegangen. Damit seien die Erwartungen übertroffen worden, sagt die Post.
Dienstleistungen der Post seien dagegen nur vereinzelt mit Euro bezahlt worden, da erst wenige ausländische Kunden über die neuen Noten verfügt hätten. Die Post erwartet aber eine Ausweitung, die mit Beginn der Skiferien in den Nachbarländern der Schweiz einsetzen dürfte.
Andrang an SBB-Schaltern
An den SBB-Schaltern sei der Euro auf ein grosses Interesse gestossen, sagte Unternehmens-Sprecher Jean-Louis Scherz auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Zwar sei das Bargeld nicht ausgegangen, doch habe man die Schalter schon am dritten Tag mit zusätzlichem Geld versorgen müssen.
Auch die Grossbanken UBS und Credit Suisse verzeichneten eine rege Nachfrage. Weil man aber sehr gut vorbereitet gewesen sei, habe es weder an den Schaltern noch bei den Automaten Engpässe gegeben, erklärte UBS-Sprecher Serge Steiner.
swissinfo und Agenturen
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