Grounding-Opfer entschädigt
Die Passagiere, die beim Swissair-Grounding am 2. und 3. Oktober 2001 im Ausland gestrandet waren, sind entschädigt worden.
Der von der UBS eingerichtete Fonds für Härtefälle hat knapp eine halbe Million Franken an 1280 Personen ausbezahlt. Die Initiative zur Einrichtung eines Fonds war vom Schweizerischen Reisebüro-Verband (SRV) ausgegangen.
Meist ging es um die Übernahme der Kosten von im Ausland gestrandeten Reisenden, die entweder später oder nur durch den Kauf eines neuen Tickets in die Schweiz zurückkehren konnten.
Rund 4,5 Mio. Franken
Die betroffenen Passagiere meldeten ihre Forderungen bei den Reisebüros an. Diese leiteten sie dann an die Dachverbände SRV und STAR weiter, bestätigte SRV-Geschäftsführer Walter Kunz am Freitag einen Bericht der Tourisitik-Fachzeitung «Travel Inside».
63 Gesuche vorerst zurückgewiesen
Beim SRV gingen bis zum Ablauf der Frist am 7. Dezember 350 Dossiers mit Forderungen von 573’829 Franken ein, die 1322 Personen betrafen. Davon wurden 22 abgelehnt und 63 zwecks Überarbeitung zurückgewiesen. Damit sank die Forderungssumme auf 465’802 Franken.
Bei STAR, einer Vereinigung kleinerer Reisebüros, wurden zehn Dossiers mit einem Wert von 13’112 Franken der UBS zur Regelung weitergeleitet, die 20 Personen betrafen. Ein Fall wurde abgelehnt.
swissinfo und Agenturen
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