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Konjunktur-Barometer zeigt weiter nach unten

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Die Schweizer Wirtschaft befindet sich weiter im Krebsgang. Das Konjunkturbarometer der KOF/ETH hat im Juni den tiefsten Wert seit Anfang 1999 erreicht, wie die Konjunktur-Forschungsstelle der ETH am Freitag (27.07.) mitteilte.

Die Konjunktur-Forschungsstelle KOF der ETH Zürich hat auch im Juni eine weitere Abkühlung festgestellt. Erstmals seit zwei Jahren war der Bestellungseingang bei der Industrie rückläufig.

Die Wachstums-Verlangsamung werde auch im zweiten Halbjahr anhalten, teilte die KOF/ETH am Freitag in einem Communiqué mit.

Sinkender Auftragsbestand

Während der Bestellungseingang bei der Industrie im Juni rückläufig war, nahm die Produktion noch zu. Folge davon war ein sinkender Auftragsbestand. Wie bereits vor einem Monat seien auch im Juni weniger Einkäufe für Vorprodukte geplant gewesen.

Das Konjunkturbarometer der KOF hat im Juni den Wert 0.01 angezeigt. Im Mai war der Stand bei 0.13, im April bei 0.27. Vor einem Monat hat das Barometer mit 0.25 für den Mai und 0.34 für den April noch bessere Werte aufgewiesen.

Im Konjunkturbarometer gehen sechs Vorlauf-Indikatoren aus der monatlichen Umfrage bei der Industrie ein. Es zeigt in qualitativer Form die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung im Vorjahresvergleich in etwa sechs bis neun Monaten.

Die Werte des Barometers sind nicht gleich zu setzen mit der Wachstumsrate des Bruttoinlandproduktes (BIP). Sie signalisieren aber die Wachstumstendenz des BIP und laufen dem BIP voraus. Steigende, beziehungsweise sinkende Werte des Barometers sind ein Signal für ebensolche Werte des BIP.

swissinfo und Agenturen

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