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Mehr Schweizer Hilfe in Kabul

Die Menschen in Afghanistan sind immer noch dringend auf Nahrungsmittel und Medikamente angewiesen. Keystone Archive

Eine Schweizer Delegation der DEZA ist unterwegs nach Afghanistan. Sie will die Eröffnung eines Büros in Kabul prüfen.

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) teilte mit, ein Büro in Kabul würde eine engere Zusammenarbeit mit anderen Internationalen humanitären Organisationen gewährleisten, welche bereits im Land stationiert seien.

«Die Koordination mit anderen Organisationen wäre leichter als von Islamabad in Pakistan aus», sagte Hans Ulrich Salzmann von der DEZA gegenüber swissinfo. Er ist eben aus der Region zurückgekehrt. «Alle Hilfsorganisationen scheinen nach Afghanistan zu ziehen.»

Verbindungsbüro mit lokalem Team

Wenn die DEZA-Delegation grünes Licht für die Dependence gibt, so wird diese in erster Linie als Verbindungsbüro funktionieren und als Verteilzentrum für humanitäre Hilfe.

«Wir werden jemanden dort haben, um die verschiedenen Organisationen zu kontaktieren, welche Partner des DEZA-Programms sind – zum Beispiel das Welternährungsprogramm oder das Internationale Komitee des Roten Kreuzes.»

Die DEZA geht davon aus, dass das Büro in Kabul von einem Mitarbeiter aus der Schweiz geleitet und durch ein lokales Team unterstützt würde. Salzmann betont, dass besonders in ländlichen Gegenden mehr Hilfe dringend nötig sei.

Sicherheit prüfen

Salzmann sagte weiter, dass die Delegation, die jetzt nach Afghanistan unterwegs ist, die Sicherheits-Bedingungen prüfen werde. Erst dann werde eine endgültige Entscheidung über den neuen Standort des Büros gefällt.

«Im Moment ist es sehr ruhig, die Menschen bewegen sich frei und es gibt nur schwache Militärpräsenz in den Strassen von Kabul», erklärte Salzmann. «Die einzigen Sicherheitspatrouillien werden durch die internationalen Truppen der Briten und der Deutschen durchgeführt.»

Ramsey Zarifeh und Vanessa Mock

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