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SGB macht gegen Arbeitslosigkeit mobil

Kein Stellenabbau unter dem Vorwand der Finanzkrise: Diesen Aufruf richtet der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) angesichts der düsteren Wirtschaftsaussichten an die Arbeitgeber.

Die Arbeitgeber sollten das Personal auch dann beschäftigen, wenn die Geschäftslage weniger gut ist. Dies erlaubten die im Aufschwung gefüllten Kassen. «Mit dem Vorwand der Finanzkrise dürfen keinesfalls Rationalisierungsmassnahmen durchgeführt werden», sagte SGB-Chefökonom Daniel Lampart an der SGB-Jahresmedienkonferenz.

Nur im Notfall sollen die Unternehmen Kurzarbeit einführen. Den Bundesrat fordert der SGB auf, die maximale Bezugsdauer für Kurzarbeit von 12 auf 18 Monate zu erhöhen. Ausserdem seien Kürzungen bei den Weiterbildungsmassnahmen in den Unternehmen zu vermeiden.

Die Arbeitslosenquote werde im Jahresdurchschnitt 3,3% betragen. Bis Ende 2009 dürften laut Lampart rund 160’000 Personen arbeitslos sein, was 4% entspricht.

Diese Entwicklung wird sich laut SGB 2010 noch akzentuieren. Es sei mit 200’000 Arbeitslosen zu rechnen, falls Bund, Kantone und Gemeinden keine Gegenmassnahmen ergriffen.

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