swiss: Allianz gefährdet
Die geplante Allianz zwischen der neuen Schweizer Airline swiss und One World könnte scheitern. Dies sagt Verwaltungsrats-Präsident Pieter Bouw.
André Dosé, CEO der neuen Schweizer Airline swiss, betonte in der Vergangenheit immer wieder, man versuche, baldmöglichst einer Allianz beizutreten. Zunächst führte die swiss mit verschiedenen Allianzen Verhandlungen. Allmählich konzentrierten sich diese jedoch auf die Allianz One World, in der auch die British Airways vertreten ist.
Einige schwierige Punkte…
Offenbar droht nun jedoch die britische Airline die Beitrittspläne der swiss zu durchkreuzen. «Es ist nicht so, dass wir British Airways nicht wünschen oder dass British Airways uns nicht wünscht», sagte Pieter Bouw im Interview mit Schweizer Radio DRS.
Und: «Wir wünschen beide zusammenarbeiten zu können. Aber es gibt einige sehr schwierige Punkte: zum Beispiel die Slots auf London Heathrow, die sehr schwierig zu lösen sind.» Die Slots sind die Start- und Landeplätze.
Vereinbarungen mit einzelnen Airlines
Für Bouw ist ein Scheitern der Verhandlungen möglich, weil die Kosten für eine Lösung entweder für die British Airways oder für die swiss zu hoch sein könnten. Dies würde die Vollaufnahme in die Allianz, die unter anderem American Airlines, British Airways, Quantas, Finnair und Cathay Pacific Airways umfasst, unmöglich machen.
Immerhin hat die swiss mit einzelnen Fluggesellschaften der Allianz bereits Vereinbarungen getroffen, so zum Beispiel mit American Airlines, Iberia, Finnair und Irish Airlines.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch