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UBS weiter unter Druck

Die Aktie der gebeutelten Schweizer Grossbank UBS hat wieder deutlich an Wert verloren. Schuld dafür soll nicht ausschliesslich die jüngste Klage gegen die UBS in den USA sein.

Am Freitagmorgen fiel der UBS-Titel bei Börsenbeginn um 8,7%. Danach erholte sich die Aktie wieder etwas. Analysten führen den Kursverlust nicht nur auf die Klage der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft wegen angeblichen Betrugs bei Wertpapiergeschäften zurück.

Das Minus sei auch darauf zurückzuführen, dass die New Yorker Börse mit herben Verlusten bei den Bankaktien eine schlechte Vorlage abgegeben habe.

Die tatsächlichen Folgen der Zivilklage des New Yorker Generalstaatsanwalts sind nur schwierig einzuschätzen. Er wirft der UBS vor, so genannte Auction Rate Securities (ARS) als barmittel-gleiche Anlagen verkauft und die Kunden nicht über deren Risiken aufgeklärt zu haben.

Der ARS-Markt mit einem Volumen von rund 330 Mrd. Dollar ist infolge der Kreditkrise zusammengebrochen. Die UBS soll ARS in Höhe von 25 Mrd. Dollar verkauft haben.

Cuomo strebt ein US-weites Urteil an, das den Besitzern den Nominalbetrag ihrer Investments zurückbringen würde.

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