Unia will Kurswechsel
Unia hat am Samstag in Bern ein Positionspapier vorgestellt, das die schweizerische Migrations- und Integrationspolitik neu ausrichten möchte. Die Gewerkschaft verlangt eine Einbürgerungsoffensive.
Die Unia fordert vor allem den gezielten Abbau von Diskriminierungen in der Arbeitswelt durch sozialpartnerschaftliche Regelungen.
Weiter werden in den Leitlinien eine Einbürgerungsoffensive sowie eine nachhaltige Migrations- und Integrationspolitik verlangt, die die Migranten als Akteure mit «eigenem Willen und Würde» ernst nimmt.
Diese Leitlinien wurden detailliert ausgearbeitet und zu 47 spezifischen Forderungen und Vorschlägen gebündelt. Sie sollen der Gewerkschaft nun als Handlungsbasis dienen und Migranten und Migrantinnen sowie Arbeitnehmenden konkrete Verbesserungen ermöglichen.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch