Unis hoffen auf vietnamesische Studenten
Schweizer Hochschulen wollen den Mangel an angehenden Informatikern mit Studierenden aus dem aufstrebenden asiatischen Land beheben. Bundespräsident Couchepin hat in Hanoi entsprechende Abkommen unterzeichnet.
Die Zusammenarbeit betrifft die Universitäten von Genf und Hanoi sowie die ETH Lausanne und die Universität von Ho-Chi-Minh-Stadt (ehemals Saigon). Mit den Abkommen soll die Kooperation in der Informatik-Ausbildung verstärkt werden, sagte Jean-Marc Crevoisier, Sprecher von Pascal Couchepin.
Vereinbart wurde insbesondere der Austausch von Studenten und Professoren. Im Herbst werden in Lausanne die ersten zwei vietnamesischen Studenten erwartet. Ein Schweizer Professor konnte bereits an der Universität von Ho-Chi-Minh-Stadt lehren. Vom Austausch dürfte auch die Privatwirtschaft profitieren.
Couchepin und sein vietnamesischer Kollege Nguyen Thien Nhan erörterten bei ihrem Treffen vom Dienstag auch neue Kooperationen im Banken- und Finanzsektor sowie im Tourismus, sagte Crevoisier.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch